Pferdesport: Berlin Lions verändern den Pferdesport

Die Global Champions League startet mit neuem Teamformat, das einige Springreitstars boykottieren, auch in Berlin.

Mexiko-Stadt.  Christian Ahlmann reitet für die Mexico Amigos, Ludger Beerbaum startet für die Cannes Stars und Daniel Deußer für die Shanghai Swans. Es gibt aber auch die Berlin Lions, allerdings ist hier der Niederländer Gerco Schröder der größte Star. Hinter diesen Fantasienamen verbirgt sich das größte Millionen-Geschäft des Pferdesports: die Global Champions Tour mit ihrer neuen Champions League. Die am Wochenende in Mexiko beginnende Springsport-Serie steigert das Preisgeld um fast 20 Prozent auf jetzt 23 Millionen Euro. Die Zahl der Teams wächst von 12 auf 18. Und sie gastiert Ende Juli auch in Berlin.

Sorge um die die Nationenpreise

Manche halten die vom Niederländer Jan Tops ersonnene Teamwertung für eine Bedrohung des Pferdesports und fürchten um die traditionsreichen Nationenpreise. Andere sehen in der mit Abstand am höchsten dotierten Serie eine Bereicherung. "Jan hat mich gefragt, ob ich mitmache, und ich habe gerne Ja gesagt", erklärt Marcus Ehning. "Ich reite keine Runde mehr, kann aber mehr Geld verdienen", erklärt Ehning, der jetzt für Valkenswaard United startet. Wie der dreimalige Weltcup-Sieger aus Borken gibt es ein Dutzend deutscher Reiter, die bei dem Global Champions League genannten Team-Wettbewerb mitmachen. Kurioserweise reitet jedoch kein Deutscher für die Hamburg Diamonds und für die Berlin Lions.

Einige Top-Reiter boykottierten den Team-Wettbewerb sogar, darunter der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat. "Wir wollen die Werte unseres Sports verteidigen, wie wir i...

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