PISA: der weltweit wichtigste Schulvergleichstest

An der bislang letzten Studie «PISA 2015» nahmen gut eine halbe Million 15-Jährige aus 72 Ländern und Regionen teil. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv/Symbolbild

Durchgehend großgeschrieben stehen die vier Buchstaben PISA für den weltweit wichtigsten Schulvergleichstest, das «Programme for International Student Assessment».

Es wird alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris organisiert - im Auftrag der Regierungen oder in Deutschland für die Kultusministerkonferenz (KMK) der 16 Länder.

An der bislang letzten Studie «PISA 2015» nahmen gut eine halbe Million 15-Jährige aus 72 Ländern und Regionen teil, darunter 10 000 aus Deutschland. Den Schwerpunkt der Kompetenztests bildeten die Naturwissenschaften, weitere Testfelder waren Mathematik und Lese-/Textverständnis. Die Ergebnisse wurden im Dezember präsentiert.

In einer Sonderauswertung veröffentlicht die OECD nun Daten und Schlussfolgerungen zu Lernumfeld und Lernverhalten der 15-Jährigen. Der Report untersucht die Beziehungen von Schülern zu ihren Mitschülern, zu Lehrern und Eltern, außerdem Freizeitgestaltung und Zukunftswünsche - kurz: ihr Wohlbefinden. Die Befunde werden dem Leistungsstand der Schüler gegenübergestellt. Demnächst sollen noch Ergebnisse von «PISA 2015» beim Problemlösen im Team (Indikator für soziale Kompetenz von Schülern) sowie zur «finanziellen Allgemeinbildung junger Menschen» vorgestellt werden.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen