«PISA»: Ergebnisse zum Wohlbefinden von Schülern

Der Report untersucht u.a. die Beziehungen von Schülern zu Mitschülern. Foto: Armin Weigel/Archiv

Nach den Kompetenztests für Naturwissenschaften, Mathematik und Leseverständnis im Dezember präsentiert die OECD heute um 11.00 Uhr weitere Ergebnisse ihrer Studie «PISA 2015».

In einer Sonderauswertung werden Daten zu Lernumfeld und Lernverhalten der 15-Jährigen veröffentlicht. Der Report untersucht die Beziehungen von Schülern zu Mitschülern, Lehrern und Eltern, außerdem Freizeitgestaltung und Zukunftswünsche - kurz: ihr Wohlbefinden.

Die vier Buchstaben PISA stehen für den weltweit wichtigsten Schulvergleichstest, das «Programme for International Student Assessment». Es wird alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) organisiert - im Auftrag der Regierungen oder in Deutschland für die Kultusministerkonferenz (KMK) der 16 Länder. An der bislang letzten Studie «PISA 2015» nahmen gut eine halbe Million 15-Jährige aus 72 Ländern und Regionen teil, darunter 10 000 aus Deutschland.

Das unerwartet schlechte Abschneiden bei der Test-Premiere vor 16 Jahren hatte in der Öffentlichkeit zum «PISA-Schock» geführt und viele Schulreformdebatten ausgelöst. Für Deutschland wurde ein enger Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen festgestellt. Bei der Sonderauswertung geht es nun aber nicht um Kompetenzen der Schüler in Kernfächern, sondern um soziale Faktoren.

PISA - Internationale Schulleistungsstudie der OECD

Zusammenfassung OECD zu PISA 2015

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