Plätze nach Männern benennen: Ist das jetzt noch gerecht? Oder großer Unsinn?

·Lesedauer: 1 Min.

Ärger um den geplanten Jan-Fedder-Platz an den Landungsbrücken: Die Grünen-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte hat ein Problem mit dem Vorhaben – weil Fedder ein Mann war. Ihr Antrag, Straßen und Plätze im Bezirk Mitte künftig „ausschließlich nach realen Frauen, inter, trans* und non-binary Personen“ zu bennennen, wird in der MOPO-Redaktion kontrovers diskutiert. Pro: Höchste Zeit, die Frauen aufholen zu lassen Gut findet den Vorstoß der Grünen MOPO-Chefredakteur Maik Koltermann: „Rund 2500 Straßen in Hamburg sind nach Männern benannt. Etwa 500 tragen die Namen von Frauen. Erstaunlich, oder? Nee, eigentlich nicht. Das liegt daran, dass über Jahrhunderte einflussreiche Männer entschieden haben, dass Straßen nach einflussreichen Männern benannt werden. Ich kann es gut aushalten, wenn Männer jetzt mal ’ne Weile nicht zum Zug kommen ... Ich wundere mich darüber, wie schnell manche Männer Angst bekommen, wenn Regeln eingeführt werden sollen, die ihrer über Ewigkeiten zementierten Vormachtstellung einen ausgleichenden Faktor entgegenstellen sollen. Wie allergisch manche auf Frauenquoten reagieren. Als wären all die Dax-Konzerne dem Untergang geweiht, wenn man in ihren Vorständen Frauen zum Zuge kommen ließe. Wie Männer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo