Planetly: Exit mitten im Boom

·Lesedauer: 3 Min.
Die Planetly-Gründer Anna Alex und Benedikt Franke.
Die Planetly-Gründer Anna Alex und Benedikt Franke.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Planetly gelingt der Exit: Die Planetly-Gründer Anna Alex und Benedikt Franke verkaufen ihr Startup an den amerikanischen Softwareanbieter One Trust, wie das „Handelsblatt“ berichtet. One Trust bietet Lösungen für den Umgang mit Datenschutz, IT-Sicherheit, Ethik und Nachhaltigkeit. Finanzielle Details gaben die Gründer nicht bekannt.

Planetly hat mit Software für Klimaschutz frühzeitig einen Trend erkannt. Der Ausstieg in einer Boomphase wird daher für viele in der Startup-Szene eine Überraschung sein. Doch die Gründer wollen schneller mehr Kunden auch auf internationaler Ebene erreichen. [Mehr bei Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Die Idee zu ihrem Fintech entstand während eines gemeinsamen Surfurlaubs: Mit Beatvest bieten die Gründerinnen Sophie Thurner und Julia Kruslin Crashkurse per App auf dem Smartphone. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Intel will seine Tochter Mobileye an die Börse bringen. Der US-Chiphersteller hat Mobileye, ein israelisches Unternehmen für autonomes Fahren, 2017 für 15,3 Milliarden US-Dollar erworben. Die IPO-Pläne beflügelten auch die Börsenfantasie: Die Intel-Aktien konnten um fünf Prozent zulegen. Laut eines Insiders könnte der Anbieter von Fahrassistenz-Systemen mit mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet werden. Der Schritt erlaubt es Intel, sich wieder stärker auf sein Kerngeschäft zu fokussieren. [Mehr bei Wall Street Journal und CNBC]

Apple-CEO Tim Cook soll laut eines Medienberichts Verträge mit chinesischen Beamten über schätzungsweise 275 Milliarden US-Dollar unterzeichnet haben. Darin versprach Apple anscheinend, seinen Teil zur Entwicklung von Chinas Wirtschaft und technologischem Können durch Investitionen, Geschäftsabschlüsse und Mitarbeiterschulungen beizutragen. Die Fünfjahresvereinbarung wurde anscheinend geschlossen, als Cook 2016 China besuchte, um eine Vielzahl von regulatorischen Maßnahmen gegen das Unternehmen zu beseitigen. Sie soll die Grundlage für Apples Erfolg in China gelegt haben. [Mehr bei The Information]

BASF will Milliarden ins Batteriegeschäft für Elektroautos investieren. Der deutsche Chemiekonzern gliedert deswegen das Geschäft mit Abgaskatalysatoren ab. Mit dem neuen Geschäftsfeld – Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge zu liefern – visiert der Konzern bis 2030 Erlöse in Höhe von über sieben Milliarden Euro an. [Mehr bei Handelsblatt]

Instagram hat am Dienstag eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt, die die soziale Plattform sicherer für Teenager machen sollen. Der beliebte Foto-Sharing-Dienst werde unter anderem Tools implementieren, die Nutzern helfen sollen, Pausen einzulegen oder sich neuen Themen zuzuwenden, wenn sie sich zu lange auf eine Sache konzentriert haben, sagte Instagram-Chef Adam Mosseri in einem Blog-Beitrag. [Mehr bei Wall Street Journal]

Samsung Electronics stellt seine Führungsetage neu auf. Das koreanische Unternehmen ersetzte überraschend die Leiter seiner drei großen Geschäftsbereiche und fusionierte die Mobilfunk- und Unterhaltungselektronik-Geschäfte des Unternehmens zu einer einzigen Einheit. Die Umstrukturierung hat zudem zur Folge, dass der weltweit größte Hersteller von Smartphones, Fernsehern und Halbleitern künftig mit zwei Co-CEOs agiert. [Mehr bei Wall Street Journal]

Hellofresh hat eine schwächere Prognose für das kommende Jahr abgegeben: Der Berliner Kochboxenversender rechnet mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 26 Prozent. Im aktuellen Geschäftsjahr schafft die Firma wohl ein Plus zwischen 57 und 62 Prozent, nachdem die Corona-Krise Lebensmittellieferdienste beflügelt hat. Die Hellofresh-Aktie gab nachbörslich um gut fünf Prozent nach. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Droiddrive aus Aachen setzt auf automatisierte Lasten-Anhänger für Lieferdienste. Die Idee des Startups überzeugte bekannte Business Angels und Earlybird. [Mehr bei Gründerszene]

Ihr wollt nichts verpassen? Dann abonniert doch unseren Gründerszene Newsletter! Der erscheint jeden Morgen um 8:30 Uhr und bringt euch alle wichtigen Neuigkeiten direkt ins Postfach.

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.