Play-off-Halbfinale: Berlin Volleys zittern sich ins Finale

Die Berlin Volleys bezwingen im dritten Halbfinalspiel die United Volleys RheinMain mit 3:2. Nun wartet Friedrichshafen im Endspiel.

Berlin.  Ist so etwas überhaupt denkbar? Eine Volleyball-Mannschaft zieht ins Final Four der Champions League ein, verpasst aber die Endspielserie um die nationale Meisterschaft? Wohlgemerkt in Deutschland, wo seit gefühlten Ewigkeiten nur zwei Mannschaften den Ton angeben, Rekordmeister VfB Friedrichshafen (13 Titel) und die BR Volleys (7).

Das Außergewöhnliche lag in der Luft, nachdem der Favorit aus der Hauptstadt am Ostersonntag in der Frankfurter Fraport Arena gegen die United Volleys RheinMain relativ klar mit 1:3 verloren, der Außenseiter in der "Best of three"-Halbfinalserie zum 1:1 ausgeglichen hatte. Doch im dritten Spiel siegten wieder die Berliner, gewannen vor 3691 Zuschauern in der Schmeling-Halle mit 3:2 (25:23, 30:28, 19:25, 24:26, 15:10) und kämpfen weiter um ihren achten Meistertitel. Das erste Finale, erneut nach dem Modus "Best of three", bestreitet der Titelverteidiger nun am Sonntag (14.30 Uhr) in Friedrichshafen.

"Frankfurt war ein sehr guter Gegner. Und ich dachte, wenn wir den vierten Satz verlieren, geht das in die Hose", sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand: "Aber die Mannschaft hat sich nochmal herausgerissen."

Trainer Serniotti wechselt schon im ersten Satz viel

Seltsam blockiert wirkten die Gastgeber zu Beginn. Bald sahen sie sich einem Sechs-Punkte-Rückstand gegenüber (11:17) – ohne dass die Hessen dafür Besonderes leisten mussten. Deren Punkte machten meist: die Berliner. Trainer Roberto Serniotti sah sich das nicht lange an, wechselte fleißig durch.

Zunäch...

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