Polens Regierungschef begrüßt Ergebnis von Parlamentswahl in Frankreich

nach den Vorwahlumfragen erwartet landete der rechtspopulistische Rassemblement National von Marine Le Pen nur auf dem dritten Platz hinter dem Regierungslager von Präsident Macron. (Wojtek Radwanski)
nach den Vorwahlumfragen erwartet landete der rechtspopulistische Rassemblement National von Marine Le Pen nur auf dem dritten Platz hinter dem Regierungslager von Präsident Macron. (Wojtek Radwanski)

Der polnische Regierungschef Donald Tusk hat die Niederlage des rechtspopulistischen Rassemblement National bei der Parlamentswahl in Frankreich begrüßt. "Enthusiasmus in Paris, Enttäuschung in Moskau, Erleichterung in Kiew. Genug, um in Warschau froh zu sein", schrieb Tusk am Sonntagabend im Onlinedienst X.

Nach dem starken Abschneiden der Rechtspopulisten in der ersten Runde der französischen Parlamentswahl hatte Tusk von einer "sehr gefährlichen" Entwicklung für Frankreich und Europa gesprochen und auf "Informationen über den Einfluss Russlands und der russischen Geheimdienste in vielen rechtsradikalen Parteien in Europa" verwiesen.

Hochrechnungen zufolge war das links-grüne Wahlbündnis neue Volksfront bei der Parlamentswahl in Frankreich stärkste Kraft geworden. Anders als nach den Vorwahlumfragen erwartet landete der rechtspopulistische Rassemblement National von Marine Le Pen nur auf dem dritten Platz hinter dem Regierungslager von Präsident Emmanuel Macron.

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