Polizei: Berliner Polizei bedauert Stepiens Gang nach Potsdam

Berlin/Potsdam. Die Berliner Polizei wertet den Wechsel des stellvertretenden Chefs des Landeskriminalamts (LKA) Oliver Stepien nach Brandenburg als Verlust. Polizeipräsidentin Barbara Slowik bedauert laut ihrer Sprecherin sehr, dass „ein herausragender Fachmann unsere Behörde verlässt“. Gleichzeitig freue sie sich aber auch für ihren zukünftigen Amtskollegen. Sie habe keinen Zweifel, dass Stepien das Amt des Brandenburger Polizeipräsidenten „auszufüllen vermag“.

Die nun entstandene Lücke an der Spitze des Berliner LKA wolle man schnell schließen, so die Sprecherin weiter. „Der Wechsel birgt aber gleichzeitig die Chance der weiteren Intensivierung der sehr guten, kooperativen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Polizeien beider Länder.“ Daran sei Berlins Polizeipräsidentin sehr gelegen.

Kabinett will Personalentscheidung nach Ostern fällen

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte kürzlich den 54-jährigen Stepien als designierten Nachfolger des Ex-Polizeipräsidenten Hans-Jürgen Mörke benannt, der im Dezember in den Ruhestand ging. „Brandenburgs Polizei gewinnt einen Spitzenpolizisten, der über Jahre in wichtigen Funktionen Topleistungen gebracht hat“, so Stübgen. Das Kabinett wolle die Personalentscheidung nach Ostern fällen. Stepien ist der zweite Berliner Spitzenbeamte, den Stübgen zu sich holt. Im November wechselte Klaus Kandt, zwischen 2012 und 2018 Polizeipräsident der Hauptstadt, als Staatssekretär ins Potsdamer Innenministerium.

Stepien ist seit 1984 bei der Berliner ...

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