Polizei spricht im Landtag - Nach OEZ-Amoklauf: Diese Konsequenzen zieht die Polizei

Felix Müller

Welche Konsequenzen zieht die Polizei aus den Schüssen am OEZ? Dazu hat sie sich heute ausführlich im Landtag geäußert – und zu ihren neuen Erkenntnissen zum Täter David Ali S.

München - Am 13. Juli 2016 ging David Ali S. nochmmal zur Therapie. In der Sitzung habe er sich sowohl von "akuter Suizidalität" als auch von "Fremdgefährdung" distanziert, erklärte Thomas Hampel von der Münchner Polizei gestern. Neun Tage nach der Sitzung ist David Ali S. tot – und neun Menschen, die er zuvor am Olympia-Einkaufszentrum erschossen hat.

Am Mittwoch war der Amok-Abend Thema im Innenausschuss des Landtags. Die Polizei nannte dort neue Erkenntnisse zum Täter – und erläuterte, welche Folgen für künftige Großeinsätze gezogen werden sollen.

Was die Münchner Polizei aus dem Einsatz folgert

Gestern erklärte Thomas Hampel, dass Zivilpolizisten sich künftig sehr viel klarer erkennbar machen können. Am Einsatzabend hatten bewaffnete Zivilpolizisten für Verwirrung gesorgt, da sie für Attentäter gehalten worden waren. Nun sollen Westen angeschafft werden, auf deren Vorder- und Rückseite "Polizei" steht – damit reagiert man auch auf die inzwischen oft schnell im Internet verbreiteten Handy-Videos. Egal, von wo sie aufgenommen wurden, soll erkennbar sein, dass es sich um Polizisten handelt. Der Empfang für den Digitalfunk soll gezielt verbessert werden – vor allem in staatlichen Gebäuden.
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