Polizei verhindert Blockaden: Friedliche Proteste gegen AfD-Parteitag in Köln

Die Polizei zieht eine erste positive Bilanz.

Der von Protesten begleitete AfD-Parteitag in Köln ist beendet. Bis zum Schluss war die Kölner Polizei mit vielen Kräften im Einsatz, da Krawalle befürchtet wurden. Die angemeldeten Kundgebungen und Aufzüge gegen den AfD-Parteitag waren am Samstag und Sonntag weitgehend störungsfrei.

„Ich bin den vielen Menschen dankbar, die mit ihrem bunten Protest zu diesem Verlauf beigetragen haben. Dadurch haben sie der Polizei die Arbeit erleichtert“, sagte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies am Sonntagnachmittag

Die befürchteten Ausschreitungen bei den Anti-AfD-Protesten am ersten Tag des Treffens der AfD in Köln waren ausgeblieben: Zehntausende Menschen demonstrierten am Samstag friedlich gegen den zweitägigen Bundesparteitag der Rechtspopulisten in Köln, wie die Polizei mitteilte. Einige linksautonome Aktivisten zeigten sich am Sonntag enttäuscht davon, nicht mehr Demonstranten mobilisiert haben zu können.

Auseinandersetzungen gab es jedoch zum Auftakt des AfD-Kongresses, als linksgerichtete Demonstranten die Delegierten und Polizeibeamte angriffen. Die insgesamt eingesetzten 4000 Polizisten hatten die Lage aber jederzeit im Griff. Teils gewaltbereite Demonstranten aus dem linksextremen Spektrum versuchten vor Beginn des AfD-Parteitags am Samstagmorgen, den Delegierten den Weg zum Tagungshotel am Heumarkt in der Kölner Innenstadt zu versperren.

Wiederholt Rangeleien

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