Einsatz in Kreuzberg: Polizei kontrolliert mutmaßliche Clan-Mitglieder

In der Nacht drohte in Kreuzberg ein Streit zu eskalieren. Auch Angehörige arabischer Großfamilien sollen beteiligt gewesen sein.

Beamte einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei sind in der Nacht zum Sonnabend in Kreuzberg gegen eine größere Gruppe von Männern vorgegangen, weil es offensichtlich zu Streitigkeiten unter den Beteiligten kam. Dabei soll es sich nach Angaben von Augenzeugen auch um Angehörige einer oder mehrerer arabischer Großfamilien gehandelt haben. Um drohende Gewalttaten zu unterbinden, entschloss sich die Polizei schließlich kurz vor Mitternacht zu einer ausgiebigen Personenkontrolle.

Insgesamt seien in der Ritterstraße die Identitäten von 20 bis 30 Männern überprüft worden, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Dabei sollen während der Kontrollen auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffenrecht festgestellt worden sein. Die Betroffenen müssten mit Ermittlungsverfahren rechnen. Festnahmen gab es im Verlauf des Einsatzes laut Polizei jedoch nicht. Nähere Angaben über Art und Umfang der aufgefundenen Drogen und Waffen lagen zunächst nicht vor. Die Polizei konnte nicht bestätigen, dass unter den Betroffenen auch Mitglieder polizeibekannter Großclans gewesen seien. Grund: Es würden noch keine Einsatzprotokolle aus der Nacht vorliegen, teilte die Polizei auf Anfrage der Berliner Morgenpost mit.

Allerdings stehe fest, dass es durch das präventive Eingreifen der Beamten nach dem Feststellen einer aufgeheizten Stimmung unter den angetroffenen Personen zu keinerlei Körperletzungen mehr kommen konnte, hieß es weiter.

Aus einer im Herbst 2015 vom damaligen Justiz...

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