„Polizeiruf 110“ Rostock: Die besten Tweets

Die Ermittler machen Bekanntschaft mit völkischen Siedlern. (Bild: NDR/Christine Schroeder)

Es ging wieder einmal höchst gesellschaftskritisch zu: Der aktuelle „Polizeiruf“ widmete sich rechten Phänomenen und populistischer Stimmungsmache. Auf Twitter sorgte das für gemischte Reaktionen.

Der Titel der Folge „In Flammen“ versprach dabei genau das richtige Maß an Dramatik. Da ging es um Blut-und-Boden-Ideologie, gewaltbereite völkische Aussteiger und Rechtspopulismus – kurzum: Mehrere politische und gesellschaftliche Abgründe, die sich gerade in Deutschland auftun.

Damit ist der „Polizeiruf“ nicht allein: Schon der „Tatort“ griff in den vergangenen Monaten mal mehr, mal weniger direkt aktuelle Bedrohungen und Gefahren von rechts auf. Damit, dass der Sonntagabendkrimi eine deutliche politische Färbung bekommt, sind jedoch nicht alle einverstanden – denn bereits in der vergangenen Woche beschäftigte sich der Tatort mit einer ganz ähnlichen politischen Thematik.





Andere finden gut, dass diese Brennpunkte im Unterhaltungsfernsehen aufgegriffen werden:



Manchen Usern sprach der „Polizeiruf“, allen voran Kommissarin Katrin König (Anneke Kim Sarnau), direkt aus der Seele:




Besonders die Nähe der fiktiven rechtspopulistischen Partei PFS („Partei für Freiheit und Sicherheit“) zur AfD und die Ähnlichkeit der Oberbürgermeister-Kandidatin Silvia Schulte (Katrin Bühring) mit Frauke Petry und Alice Weidel sorgte für Amüsement:




Doch nicht immer war die Nähe zur Realität gegeben:


Für etwas Verwirrung sorgte auch die sehr wörtlich genommene Umsetzung des Begriffs „Dunkeldeutschland“:





Und am Ende blieb nur eine große Befürchtung: