Polizeiwagen auf Champs-Elysées gerammt - Terroranschlag verhindert?

Polizeifahrzeuge blockieren nach dem Vorfall die Zufahrt zu den Champs Elysées (Bild: dpa)

Nach einer Autoattacke auf einen Gendamerie-Kleinbus in Paris ist der mutmaßliche Angreifer tot. Das sagte Frankreichs Innenminister Gérard Collomb am Montag. Der Mann sei auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées gegen die Sicherheitskräfte vorgegangen, sein Motiv werde noch geprüft.

“Die Ermittlung ist im Gang”, so der Minister. Dabei gehe es auch um – nicht näher bezeichnete – Waffen im Auto. Nach Medienberichten wurden Gasflaschen, ein Kalaschnikow-Gewehr sowie Faustfeuerwaffen in dem Fahrzeug gefunden.

Wie eine Polizeisprecherin sagte, habe der Mann mit seinem Auto den Kleinbus der Sicherheitskräfte überholt und dann gerammt. Das Auto des Mannes sei dabei in Brand geraten.

Die Gendarmen hätten den Mann aus seinem Auto herausgeholt. Keiner von ihnen sei verletzt worden, sagte sie. Auch Passanten seien nicht verletzt worden. Der Einsatzbereich wurde abgesperrt. Sprengstoffexperten waren nachmittags zur Stelle.

Die Champs-Elysées mit vielen Geschäften sind eine Touristenattraktion. Im April hatte ein 39 Jahre alter Gewalttäter auf den Champs-Elysées Polizisten angegriffen und den Beamten Xavier Jugelé getötet.

Fernsehbilder zeigten, wie das Auto des Angreifers unmittelbar nach dem Zusammenprall in Flammen aufging. Zu sehen war, wie die Gendarmen sofort zu dem brennenden Wagen liefen, um die gelblichen Flammen zu ersticken.

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