Polizisten schießen Angreifer vor Berliner Krankenhaus an

Polizeieinsatz in Unterföhring

Polizisten haben vor einer Berliner Klinik am Donnerstag einen Mann angeschossen, von dem sie sich bedroht fühlten. Der 26-Jährige habe sich den drei Streifenpolizisten vor dem Kreuzberger Urban-Krankenhaus "wortlos genähert und sie mit einer vermeintlichen Schusswaffe bedroht", sagte eine Polizeisprecherin am Abend. "Ein Beamter hat geschossen und den Angreifer im unteren Körperbereich verletzt." Lebensgefahr bestehe nicht, der Mann sei umgehend operiert worden.

Die Motive des Angreifers waren der Sprecherin zufolge zunächst völlig unklar, er habe sich nicht dazu geäußert. "Wir haben bisher keine Erkenntnisse, was ihn zu diesem Angriff motiviert hat." Details zu der "vermeintlichen Schusswaffe", mit der er die Beamten bedroht haben soll, konnte sie zunächst nicht nennen. "Es sah jedenfalls aus wie eine Waffe", sagte sie.

Der Angreifer habe sich genähert, als die Beamten das Krankenhaus verlassen hatten und gerade auf dem Weg zu ihrem Auto waren, wie die Sprecherin weiter mitteilte. Die Kollegen seien wegen einer anderen Angelegenheit zu der Klinik gerufen worden, mit dem Angreifer habe ihr Besuch dort nichts zu tun gehabt.

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