Pop Art-Pionier James Rosenquist gestorben

Pop Art-Pionier Rosenquist 2001 im Pariser Pompidou-Museum

Der Pop Art-Pionier James Rosenquist ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der US-Künstler starb am Freitag in New York, wie es auf seiner offiziellen Website hieß. Rosenquist sei einer langen Krankheit erlegen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf die Ehefrau des Malers.

Rosenquist hatte zunächst Werbeplakate gemalt, bevor er neben Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Jasper Johns zu einer der führenden Figuren der Pop Art wurde. Hierfür wandte er die Techniken der Plakatmalerei auf großformatige Kunstwerke an.

Sein berühmtestes Bild ist das rund drei mal 26 Meter große Gemälde eines F-111-Kampfflugzeugs, das im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) gezeigt wird. Das aus 23 getrennten Aluminiumplatten bestehende Werk kombiniert den Bomber unter anderem mit Spaghetti, einem Haartrockner und einem Atompilz. 2014 erzielte Rosenquist bei einer Versteigerung mit 3,3 Millionen Dollar (rund drei Millionen Euro) für "Be Beautiful" einen persönlichen Verkaufsrekord.

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