Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft

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Touristen im Stadtzentrum von Lissabon

Die Bundesregierung hat Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft, für die besonders strenge Regeln bei der Wiedereinreise nach Deutschland gelten. Die Einstufung gilt ab Dienstag um Mitternacht, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagabend mitteilte. Die Einstufung Portugals erfolgt den Angaben zufolge zunächst für zwei Wochen, eine Verlängerung ist aber möglich.

In Portugal und Russland waren die Corona-Infektionszahlen zuletzt wieder stark angestiegen. Die portugiesische Hauptstadt Lissabon wurde wegen einer starken Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus weitgehend abgeriegelt, in Russland sind die Metropolen Moskau und St. Petersburg besonders stark betroffen.

Als Virusvariantengebiete werden Länder oder Regionen eingestuft, in denen ansteckendere Varianten des Coronavirus verbreitet auftreten. Bei den anderen Risikogebieten unterscheidet das RKI zwischen einfachen Risikogebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko und Hochinzidenzgebieten, in denen die Fallzahlen und das Infektionsrisiko besonders hoch sind.

Neue Hochinzidenzgebiete wies das RKI am Freitag nicht aus. Als neue einfache Risikogebiete gelten nun die Region Zadar in Kroatien sowie Fidschi und Ruanda. Nicht mehr als Risikogebiete gelten Dänemark, Lettland, Luxemburg, Slowenien und die Niederlande mit Ausnahme der Überseegebiete Aruba und Sint Maarten. In Kroatien wird die Region Varazdin nicht mehr als Risikogebiet eingestuft, in Schweden gelten nur noch die Provinzen Kronoberg, Norrbotten und Värmland als Risikogebiete.

Für Einreisen aus allen Corona-Risikogebieten gelten rechtliche Vorgaben für Kontrollen, Test- und Quarantänepflichten. Bei Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten sind diese Vorgaben besonders streng.

mid/lan

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