Portugal verhängt Reisebeschränkungen nach Höchststand bei Corona-Toten

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Rettungswagen vor einem Krankenhaus in Lissabon

Nach einem neuen Höchststand bei der Zahl der Corona-Toten und Infektionen hat die Regierung in Portugal Reisebeschränkungen verhängt. Ab Sonntag gilt für zwei Wochen ein Ausreiseverbot, wie Innenminister Eduardo Cabrita am Donnerstag im Parlament sagte. Mit wenigen Ausnahmen seien Reisen per Flugzeug, Bahn oder Schiff dann verboten.

Die Gesundheitsbehörden hatten zuvor mitgeteilt, binnen 24 Stunden seien 303 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages lag bei 16.432. Damit

In Portugal gilt seit dem 15. Januar ein landesweiter Lockdown. Das Zehn-Millionen-Einwohner-Land zählte seit Beginn der Pandemie mindestens 11.608 Corona-Tote, in den vergangenen beiden Wochen starben alleine über 3000 Menschen. Am Mittwoch hatte Regierungschef António Costa von einem "gigantischen" Druck auf die Krankenhäuser durch den starken Anstieg der Fälle gesprochen.

lan/mid