Präsidentschaftswahlen: Kanye West gesteht Niederlage ein

teleschau
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Das war wohl nichts: Kanye West hat selbst eingesehen, dass er nicht kommender US-Präsident wird. Die Hoffnung aufgeben will der Musiker dennoch nicht.

Ein selbstverliebter Promi mit riesigem Ego als US-Präsident? Während derzeit noch unklar ist, ob Donald Trump im Amt bleiben kann oder doch Herausforderer Joe Biden ins Weiße Haus zieht, hat einer, auf den diese Beschreibung durchaus zutrifft, nun seine Niederlage eingestanden: Kanye West.

Auf Twitter schrieb der Rapper das Wort "Welp", das sich in etwa mit einem zerknirschten "Nun ja" übersetzen lässt. Mit den Worten "KANYE 2024" kündigte er außerdem scheinbar an, in vier Jahren erneut kandidieren zu wollen.

Wests Name fand sich in lediglich zwölf US-Bundesstaaten - Arkansas, Colorado, Idaho, Iowa, Kentucky, Louisiana, Minnesota, Mississippi, Oklahoma, Tennessee, Utah und Vermont - auf dem Wahlzettel. In anderen Staaten konnten Wählerinnen und Wähler den Namen des exzentrischen Musikers händisch auf den Wahlzettel schreiben. Insgesamt holte West so nach ersten Auswertungen nur rund 50.000 Stimmen.

Am Wahltag hatte West ein Video gepostet, dass ihn beim Wählen zeigt. Sein Kreuzchen setzte er - bei sich selbst. Es sei das erste Mal gewesen, dass er bei einer Wahl abgestimmt habe, erklärte der 43-Jährige. "Die erste Stimme meines Lebens", schrieb West unter ein Video. "Wir sind hier, um zu dienen. Wir beten für jeden dienenden Anführer der Welt."

West hatte zunächst den Republikaner Donald Trump unterstützt, im Sommer dann aber eine viel belächelte eigene Kandidatur verkündet.