Kniefall in der Premier League: Fußballer wollen die Geste reduzieren

Kniefall in der Premier League: Fußballer wollen die Geste reduzieren

Die Fußballer der englischen Premier League werden laut Medienberichten in Zukunft nicht mehr vor jedem Liga-Spiel auf die Knie gehen, um gegen Rassismus zu protestieren. Demnach soll es den symbolischen Kniefall vor dem Anpfiff nur noch bei ausgewählten Partien geben, etwa bei den Endspielen im FA Cup und Ligapokal.

"Wir haben beschlossen, während der Saison nur in bestimmten Momenten auf die Knie zu gehen, um unsere Einigkeit im Kampf gegen jede Form von Rassismus zu unterstreichen", hieß es in einem Statement der Vereins-Kapitäne.

Die Spitzenklubs hatten mit dem Kniefall begonnen, um die Black-Lives-Matter-Bewegung zu unterstützen, die nach dem Tod von George Floyd im Mai 2020 immer mehr an Bedeutung gewann. Die Geste geht auf den Football-Spieler Colin Kaepernick zurück, der mit dem Kniefall gegen Rassismus in der NFL protestierte.

Viele Spieler verzichten schon länger darauf, darunter alle Profis des FC Brentford. Dessen Verantwortliche hatten den Schritt vor Monaten damit begründet, dass die Geste ihre Wirkung verloren habe.

Auch Wilfried Zaha von Crystal Palace hatte sich dagegen ausgesprochen. Der Nationalspieler der Elfenbeinküste, der selbst häufig Opfer rassistischer Beleidigungen ist, hatte sich als einer der ersten geweigert, vor dem Spiel zu knien. Er kritisierte die Geste als "bedeutungslose Scharade".

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