Prinz Charles besucht seinen Vater Philip in Londoner Krankenhaus

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Prinz Charles besucht seinen Vater Prinz Philip

Prinz Charles hat am Samstag seinen Vater Prinz Philip im Krankenhaus besucht. Der britische Thronfolger und älteste Sohn von Philip und Queen Elizabeth II. betrat das King-Edward-VII.-Krankenhaus in London am Nachmittag mit Mund-Nasen-Schutz und verließ es nach rund einer halben Stunde wieder. Er war das erste Mitglied der Königsfamilie, das dem 99-Jährigen einen Besuch abstattete, seit dieser am Dienstag ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Philips Enkelin, Prinzessin Eugenie, würdigte ihren Großvater derweil auf andere Weise: Die Tochter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson gab am Samstag den Namen ihres Sohnes bekannt, der am 9. Februar geboren wurde. Der Junge heißt August Philip Hawke Brooksbank.

Prinz Philip war am Dienstag als "Vorsichtsmaßnahme" ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er werde wahrscheinlich bis kommende Woche zur Beobachtung dort bleiben, hatte der Buckingham-Palast am Freitag mitgeteilt. Er sei aber "guter Dinge". Woran genau der Herzog von Edinburgh leidet, wurde nicht bekannt. Nach Angaben eines Palastvertreters wies der Prinz keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf.

Prinz Philip und die 94-jährige Queen hatten sich vor Monaten ins Schloss Windsor zurückgezogen, um das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zu minimieren. Anfang Januar erhielten die beiden ihre erste Corona-Impfdosis.

Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Am 10. Juni feiert er seinen 100. Geburtstag.

Philip hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im April 2018 war ihm ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ab und zu ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.

mkü/mid