Prinz Harry: Gefühlschaos nach dem Tod von Diana

Prinz Harry ist durch ein tiefes Tal gegangen. Heute geht es ihm gut. Foto: Joe Giddens

Erstmals hat Prinz Harry öffentlich ausführlich über seine psychischen Probleme nach dem Tod seiner Mutter Diana vor knapp 20 Jahren gesprochen.

Er habe jegliche Gefühle unterdrückt, bis er als junger Mann zwei Jahre lang in ein «totales Chaos» gestürzt sei, sagte Harry (32) in einem Interview mit der Zeitung «The Telegraph». Erst mit 28 Jahren habe er schließlich professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Sein Bruder William (34) habe ihn dazu ermuntert.

Prinz Harry war zwölf Jahre alt, als seine Mutter 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam. Ein Jahr zuvor hatte sich die populäre Diana nach einem Rosenkrieg von Prinz Charles scheiden lassen. Thronfolger Charles heiratete später seine Geliebte Camilla.

Er habe den Tod seiner Mutter verdrängt, sagte Harry. «Das hatte sehr ernsthafte Auswirkungen nicht nur auf mein persönliches Leben, sondern auch auf meine Arbeit.» Er habe Angstzustände erlebt und wahrscheinlich mehrmals kurz vor dem Zusammenbruch gestanden. Heute sei er wieder in guter Verfassung. Dabei hat ihm auch der Boxsport geholfen, wie Harry in dem halbstündigen Interview erzählte.

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