Prinz William spricht zum ersten Mal über die Essstörung von Lady Di

Prinz William spricht zum ersten Mal über die Essstörung von Lady Di

Zum ersten Mal überhaupt hat Prinz William vor der Kamera über die Bulimie-Erkrankung der verstorbenen Lady Diana gesprochen. Auslöser für den TV-Auftritt war ein bewegender Zeitungsartikel eines Vaters.

Journalist Mark Austin kennt die Schrecken der Bulimie. Lange Zeit musste er hilflos dabei zusehen, wie seine heute 22 Jahre alte Tochter Maddy unter der Essstörung litt und sich fast zu Tode hungerte. Schließlich verfasste er einen Artikel über ihren Leidensweg, der für Aufmerksamkeit und Verständnis werben sollte. Nachdem Prinz William den Beitrag gelesen hatte, setzte er sich mit Austin in Verbindung und erklärte sich bereit, in dessen "Channel 4"-Doku "Wasting Away: The Truth About Anorexia" mitzuwirken.

"Wir müssen zu einem normalen Weg finden, über psychische Erkrankungen zu sprechen", erklärt der britische Thronfolger in der Sendung. "Die Tatsache, dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben, ist unglaublich mutig."

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Die Dokumentation zeigt den Ausschnitt eines BBC-Interviews von Lady Diana aus dem Jahre 1995. Darin erklärt die Mutter von Prinz William, dass sie nach der Trennung von Prinz Charles unter gefährlichen Essstörungen litt: "Ich mochte mich nicht und schämte mich, dass ich mit dem Druck nicht umgehen konnte. Ich habe viele Jahre an Bulimie gelitten und es ist eine Krankheit im Geheimen. Es ist ein Schema, das sich ständig wiederholt und äußerst zerstörerisch ist. Es war mein Fluchtmechanismus."

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Prinz William, seine Frau Herzogin Kate und sein Bruder kämpfen schon seit Längerem gegen die Stigmata und Tabus, die mit einer psychischen Erkrankung einhergehen. In der Dokumentation führte Print Williams weiter aus: "Wir dürfen nicht um den heißen Brei herumreden und sie im Dunkeln verstecken. Dies sind Krankheiten. Mentale Gesundheit ist genauso wichtig, wie körperliche."

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