Prinz William: Er warnt vor einer Katastrophe

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Prinz William ist besorgt. Bei einem Gespräch mit Unternehmern, die stark von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen sind, warnte er vor den psychischen Folgen der Pandemie.

  Prinz William
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Am 18. Oktober 2020 traf sich Prinz William, 38, mit den zwei Unternehmern Natalie Haywood und Yousef aus Liverpool zum Gespräch via Video-Call. Liverpool ist das erste Gebiet, das wegen der angespannten Corona-Lage unter strengste Restriktionen gestellt wurde. Die Auswirkungen sind vor allem in der Gastronomie zu spüren. Rund 300 Menschen aus dem Gewerbe protestierten für zusätzliche, finanzielle Unterstützung vor dem Parlament. In seinem Gespräch nahm Prinz William Bezug auf die Herausforderungen, die die Einschränkungen für die Industrie darstellen.

Prinz William zeigte sich besorgt

"William zeigte sehr viel Empathie für unsere Situation und wollte wirklich hören, was tatsächlich bei uns passiert", zitiert die britische "Daily Mail" Unternehmerin Natalie Haywood. Sie selbst musste 40 von 200 Mitarbeitern entlassen. "Er war sehr auf den Aspekt des Wohlbefindens bedacht und sprach über die Katastrophe für die mentale Gesundheit, der Großbritannien sich stellen muss, wenn die Leute nicht mehr die soziale Seite des Lebens ausleben dürfen."

Nachtclub-DJ Yousef erklärte, wie wichtig Musik und persönliche Treffen mit Freunden seien - und William habe ihm absolut zugestimmt. "William war auch der Meinung, dass wir die richtigen Auswirkungen des Virus erst in einigen Monaten erkennen werden, aber er lobte, dass Unternehmen sich gegenseitig versuchen, zu helfen", so Haywood. Queen Elizabeth + Prinz William: Erster gemeinsamer Termin nach dem Corona-Lockdown

Mentale Gesundheit ist oberste Priorität für den Herzog

Ein Berater der Königsfamilie bestätigte: "Der Herzog verbringt viel Zeit damit, mit betroffenen Gemeinden im ganzen Land zu sprechen oder sie zu treffen. Die mentale Gesundheit des Volkes steht immer an oberster Stelle. Und es wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wie akut sie von dem aktuellen Geschehen betroffen ist."

Verwendete Quellen:Twitter, DailyMail