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"Prinzessin des Mutes": Welle der Unterstützung für an Krebs erkrankte Kate

"Prinzessin des Mutes": In Großbritannien erfährt die an Krebs erkrankte Kate beispiellose Unterstützung auch durch die Presse. Der Titel der "Mail on Sunday" und die Berichte anderer Sonntagszeitungen zeigten die große Anteilnahme am Schicksal der Frau des britischen Thronfolgers Prinz William. (Daniel LEAL)
"Prinzessin des Mutes": In Großbritannien erfährt die an Krebs erkrankte Kate beispiellose Unterstützung auch durch die Presse. Der Titel der "Mail on Sunday" und die Berichte anderer Sonntagszeitungen zeigten die große Anteilnahme am Schicksal der Frau des britischen Thronfolgers Prinz William. (Daniel LEAL)

"Prinzessin des Mutes": In Großbritannien erfährt die an Krebs erkrankte Kate beispiellose Unterstützung auch durch die Presse. Der Titel der "Mail on Sunday" und die Berichte anderer Sonntagszeitungen zeigten die große Anteilnahme am Schicksal der Frau des britischen Thronfolgers Prinz William. Die 42-Jährige, die ihre Diagnose am Freitag in einem bewegenden Video öffentlich gemacht hatte, und ihr Mann zeigten sich "sehr gerührt" über Genesungswünsche aus aller Welt.

Der "Sunday Telegraph" wählte ein Foto von der allgemein nur Kate genannten Prinzessin Catherine mit ihrem Mann für Seite eins und schrieb: "Der Stolz des Prinzen auf den Mut seiner Frau". Laut der "Sunday Times" schrieb Kate "jedes Wort" ihrer am Freitagabend verbreiteten Botschaft selbst. Sie sei der Meinung gewesen, dass es "menschlicher" sei, ihre Krebserkrankung persönlich in einem Video zu verkünden, zitierte das Blatt eine Freundin.

In ihrer Videobotschaft hatte die 42-Jährige ihre Krebsdiagnose öffentlich gemacht, nachdem in den vergangenen Wochen vielfach über ihren Gesundheitszustand spekuliert worden war. Die Krebserkrankung sei nach ihrer Bauch-Operation Mitte Januar entdeckt worden, sagte die Prinzessin von Wales. Sie unterziehe sich nun einer Chemotherapie. An welcher Art Krebs sie genau leidet, sagte sie nicht.

Die für viele schockierende Nachricht löste eine Welle der Unterstützung von Politikern, Familienangehörigen und der Öffentlichkeit aus. Schon am Samstag hatten die nicht gerade als zimperlich bekannten britischen Boulevardzeitungen ihr Mitgefühl gezeigt. "Kate, Du bist nicht allein", titelte "The Sun" und schrieb weiter, es sei "unglaublich tröstlich" zu hören, dass sich Kate schon wieder etwas besser fühle. Vielleicht werde die Welt nun verstehen, weshalb es so viel Geheimnisse um ihre Operation im Januar gegeben habe.

Kommentatoren würdigten auch die natürliche Art und Weise, in der Kate auf einer Gartenbank sitzend vor laufender Kamera ihre Landsleute über ihre Erkrankung informierte.

Kate sagte in dem Video, die zwei Monate seit ihrer OP seien für die ganze Familie eine "harte" Zeit und die Krebs-Diagnose sei ein "riesiger Schock" gewesen. Sie habe anschließend Zeit gebraucht, um ihren Kindern die Situation zu erklären "und ihnen zu versichern, dass ich wieder gesund werde".

Prinzessin Catherine war am 9. Januar 42 Jahre alt geworden. Mit William, dem älteren Sohn von König Charles III., hat sie drei Kinder: den zehnjährigen George, die achtjährige Charlotte und den fünfjährigen Louis. Den letzten öffentlichen Termin vor ihrer Erkrankung hatte sie am 25. Dezember wahrgenommen.

"Der Prinz und die Prinzessin sind sehr gerührt von den freundlichen Nachrichten, die sie von Menschen aus Großbritannien, dem Commonwealth und der ganzen Welt als Reaktion auf die Nachricht Ihrer Königlichen Hoheit erhalten haben", hieß es in einer vom Kensington-Palast am Samstag veröffentlichten Erklärung von Kate und Prinz William. "Sie sind sehr gerührt von der Wärme und Unterstützung der Öffentlichkeit und sind dankbar für das Verständnis für ihre Bitte um Privatsphäre in dieser Zeit."

Für die Briten war es die zweite Hiobsbotschaft aus ihrem Königshaus, nachdem König Charles III. erst Anfang Februar seinerseits eine Krebserkrankung bekannt gegeben hatte. Charles III. erklärte am Freitagabend, er sei "stolz" auf Kate, die mit der Bekanntgabe ihrer Krebsdiagnose "Mut" bewiesen habe.

Die Krebserkrankung des 75-Jährigen war bei einem Krankenhausaufenthalt des Monarchen im Januar wegen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata entdeckt worden. Laut Palast handelt es sich nicht um Prostata-Krebs. Charles begann eine Therapie und lässt seine öffentlichen Verpflichtungen derzeit ebenso wie Kate ruhen.

lan/kas