Prinzessin Makos Verlobter kehrt im Blitzlichtgewitter nach Japan zurück

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Kei Komuro bei seiner Ankunft (AFP/Kazuhiro NOGI)

Begleitet von riesigem Medienrummel ist der Verlobte der japanischen Prinzessin Mako am Montag aus den USA in sein Heimatland zurückgekehrt. Japanische Medien werteten Kei Komuros Rückkehr als Zeichen dafür, dass bald ein Hochzeitsdatum verkündet werden könnte. Laut dem Sender NHK könnte die Vermählung zwischen Mako und dem Bürgerlichen schon im Oktober erfolgen, nachdem sie drei Jahre lang aufgeschoben worden war.

Die Ankunft des 29-Jährigen auf einem Flughafen in der Nähe von Tokio wurde live im Fernsehen übertragen. Komuro wurde von einer ganzen Schar Journalisten und Blitzlichtgewitter empfangen. Er verbeugte sich vor den Reportern und verließ den Flughafen ohne sich zu äußern. Medienberichten zufolge ist es seine erste Rückkehr nach Japan seit er 2018 für ein Jurastudium nach New York zog.

Die Hochzeit des Paares war vor drei Jahren nach einem Skandal um finanzielle Probleme in Komuros Familie verschoben worden. Laut Medienberichten wollen die beiden bei ihrer Hochzeit auf traditionelle Rituale für Angehörige des kaiserlichen Hofes verzichten. Unter anderem lehnten sie eine Auszahlung ab, die für gewöhnlich weiblichen Angehörigen der kaiserlichen Familie zukommt, die Bürgerliche heiraten.

Die Regeln der kaiserlichen Thronfolge sehen in Japan vor, dass die 29-jährige Mako ihren Titel nach der Hochzeit verliert. Allerdings hat die Enkelin von Kaiser Akihito ohnehin keinen Anspruch auf den Thron. Dieser ist männlichen Nachkommen vorbehalten.

noe

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