"Private Gründe" - Wochenlang vermisst: Münchner Star-Anwalt zurück

Michael Schilling

Bereits im Februar ist der renommierte Jurist Klaus Rehbock plötzlich verschwunden – aus "sehr privaten Gründen", wie er sagt. Nun arbeitet er wieder – und hat einiges zu erklären.

München - Das Papier, das den neuen Start ins alte Leben dokumentiert, trägt den Stempel der Rechtsanwaltskammer München. Es kommt am Mittwochmorgen per Fax in die Kanzlei des renommierten Medienrechtlers Klaus Rehbock nach Germering.

In dem Schreiben steht, dass Rehbock wieder selbst als Anwalt arbeitet. Und dass die Bestellung seiner Stellvertreterin widerrufen wird. Die war nötig geworden, weil Rehbock vor mehr als sechs Wochen plötzlich spurlos verschwunden war (AZ berichtete). Am 23. Februar bereits hat ihn seine Sekretärin als vermisst gemeldet. Jetzt ist er wieder da.

"Ich bin nicht untergetaucht", sagt Rehbock zur AZ, "sondern ich bin einfach weggefahren." Er spricht ein wenig zögerlich. Man spürt, dass er jedes Wort abwägt. Es geht jetzt um seine Existenz, um seinen Wiedereinstieg ins Berufsleben, in dem er durchaus als Star-Anwalt gilt.
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