Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland auf neuem Höchststand

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Fußgängerzone in Dortmund im Oktober 2020

Ob als Pille, Pulver oder Shake - viele Menschen erhoffen sich von der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mehr Fitness und bessere Gesundheit. Die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln stieg in Deutschland entsprechend im Jahr 2020 um elf Prozent auf einen Höchststand von rund 180.200 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte.

Auch der Produktionswert stieg um fast ein Viertel, auf insgesamt 1,1 Milliarde Euro. Im Jahr 2019 waren es noch 162.300 Tonnen im Wert von knapp 900 Millionen Euro gewesen.

Zwar ist es durchaus umstritten, ob Zink-Tabletten oder Vitamin-Kapseln das Immunsystem tatsächlich stärken. Zu Beginn der infektionsreichen Winterzeit stieg deren Produktion jedoch deutlich. Im vierten Quartal 2020 erreichte sie mit rund 47.000 Tonnen einen neuen Höchstwert für ein Quartal, insgesamt hatten die Ergänzungsmittel einen Wert von 293,3 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es noch knapp 42.000 Tonnen im Wert von 223,2 Millionen Euro gewesen.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland steigen in den wachsenden Markt ein. So stieg die Anzahl der Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller im Jahr 2020 von 52 auf insgesamt 56 Unternehmen.

fho/jm

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