Programm: Berlin saniert in diesem Jahr 71 Spielplätze

4,2 Millionen Euro geben die Bezirke aus, um die teils maroden Spielplätze wieder fit zu machen. Schwerpunkt in Tempelhof-Schöneberg.

Berlin.  Berlins Bezirke sanieren in diesem Jahr 71 Spielplätze und werden dafür rund 4,2 Millionen Euro ausgeben. Das Geld wird aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm des Senates zur Verfügung gestellt. Die Kinder und Eltern in Tempelhof-Schöneberg können sich über die meisten neuen Spielgeräte freuen. Der Bezirk investiert 524.100 Euro in 22 Plätze – und erneuert damit 14,6 Prozent seiner vorhandenen öffentlichen Spielplätze. Reinickendorf setzt andere Prioritäten und saniert Kitas, aber keine Spielplätze. Insgesamt können die Bezirke zehn Millionen Euro in Kitas und Spielplätze investieren.

Nur wenige Kinder spielen bei schönem Frühlingswetter auf dem kargen Spielplatz im Schlosspark Lichterfelde in Steglitz-Zehlendorf. Lediglich die mit Graffiti beschmierte Röhrenrutsche und der Turm sind noch erhalten. Das Wasserspiel, die Hänge- und Seilbrücke und andere Spielebenen mussten in den letzten zwei Jahren weichen.

"Unser Spielplatz ist mittlerweile in einem desolaten Zustand", heißt es aus dem Bezirksamt. Man habe seit Errichtung 1995 viel repariert und erneuert, aber letztendlich zu wenige Mittel zur Verfügung gehabt. Diese Beobachtung haben auch Katrin M., ihre Tochter Maya (8) und Sohn Merlin (6) gemacht: "Meine Kinder sind auf diesem Spielplatz groß geworden. Früher war er einer der schönsten in der Gegend", sagt sie. Dennoch zieht es die Familie noch hierher, weil der Platz ideal im Park, eingebettet von Bäumen gelegen ist. "Wir werden im Herbst eine neue Spielkombination ...

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