Projekt für mehr Vergleichbarkeit und Qualität in der Bildung vor dem Aus

"Die Bildungschancen in Deutschland im gemeinsamen Schulterschluss von Bund und Ländern verbessern" - das war laut Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD das Ziel des nun wohl gescheiterten Nationalen Bildungsrates. Er sollte "auf Grundlage der empirischen Bildungs- und Wissenschaftsforschung Vorschläge für mehr Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit im Bildungswesen vorlegen". Dabei ging es den Koalitionären nicht nur um die Schulbildung, sondern um Angebote "über die ganze Bildungsbiographie hinweg".

Im vergangenen Jahr bekräftigten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und die Mitglieder der Kultusministerkonferenz noch ihren Willen, den Bildungsrat einzurichten. In ihm sollten Experten sowie Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sitzen. Die genaue Aufgabenverteilung und die Stimmverhältnisse blieben aber umstritten.