„Promi Big Brother“: Wer mal bei einer Casting-Show war, ist ein Promi

Schon klar, man muss sich das nicht ansehen. Freunde sagen, man sollte auch nicht darüber schreiben, das wecke nur falsche Aufmerksamkeit.

Aber ich finde es richtig, mich und meine Zeitgenossen über das Medienangebot zu informieren. Dazu gehören eben auch Sendungen des Privatfernsehens, die damit enden, dass jemand siegt, weil die anderen Konkurrenten Folge für Folge rausgeflogen sind.

Bei der Auswahl der Kandidaten spielen Extreme eine Rolle. Obszöne Nudeln gehören dazu wie Besonnene und Jähzornige, Ältere und Jüngere. Sie müssen sich an peinlichen Spielen beteiligen. Sie lästern, folgen Gerüchten, ducken sich, weinen, wüten, provozieren. Männer und Frauen gehen zu schnell miteinander ins Bett und haben Sex unter Nachtsichtkameras. Für viel Geld unterwerfen sie sich Zumutungen.

Das ist der Kern der groben Formate. „Promi Big Brother“ gehört seit 2013 dazu. Die siebte Staffel begann am 9. August, am 23. August ist Finale. Es geht es um 100.000 Euro. 

„Promi Big Brother“: Wer bei einer Castingshow war, gilt fortan als Promi

Den Begriff des Promis muss man nicht ernst nehmen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung