Die ProSieben-Wahl-Show mit Klaas führt noch einmal das größte Problem des aktuellen Wahlkampfs vor Augen

Valentina Resetarits
Klaas Heufer-Umlauf

Vor zwei Tagen ist er noch auf einem Vulkan Ski gefahren, jetzt interviewt er Martin Schulz. Klaas Heufer-Umlauf ist unmittelbar nach der Rückkehr seiner Erfolgsshow „Duell um die Welt“ Montagabend in einem neuen Format aufgetreten: „Ein Mann, eine Wahl“.

Es ist der Versuch von ProSieben, den aktuellen Bundestagswahlkampf einem jungen Publikum näher zu bringen. Klar, dass da eigentlich nur Klaas Heufer-Umlauf als Moderator in Frage kommt. Schließlich musste das Duo Joko und Klaas bisher in jederlei Hinsicht die Lücke füllen, die Stefan Raab seit seinem Weggang bei ProSieben hinterlassen hat.

Was vor vier Jahren also noch der „TV Total Bundestagswahlkampf“ war, ist jetzt „Ein Mann, eine Wahl“. Das ist freilich nicht die einzige Qualifikation, die Heufer-Umlauf dafür mitbringt. Dass er politisch interessiert ist, hat er unter anderem durch sein Engagement für die SPD und ihren Spitzenkandidaten Martin Schulz unter Beweis gestellt. Er kennt sich aus, das zeigt sich auch in den Interviews, die er für die Sendung geführt hat.

Klaas soll drei verschiedene politische Richtungen verkörpern

Dass aber genau diese Nähe zur SPD ein Problem werden könnte, haben wohl auch ProSieben und die Produktionsfirma Florida kommen sehen. Deshalb hat man sich dort folgendes Sendungskonzept überlegt: Drei Versionen von Klaas leben gemeinsam in einer Wohnung: der konservative Klaas, der Mitte-Klaas und der linke Klaas. Man kann sie anhand ihrer Pullover unterscheiden (der linke Klaas ist natürlich in Rot gekleidet).

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