Heidelberger Prostituierte verrät Trick mit dem sie ihren Job aushält

Moritz Diethelm
  • Eine 42-jährige Prostituiere aus Heidelberg hat mit einer deutschen Zeitung offen über ihren Beruf und ihr Leben gesprochen.
  • Für sie ist Prostitution eine ganz normale Dienstleistung.

Prostitution ist in Deutschland erst seit Anfang des Jahrtausends legal. Noch immer ist das öffentliche Bild der Rotlicht-Szene von Klischees und Vorurteilen geprägt. In einem persönlichen Gespräch mit der Lokalzeitung “Heidelberg24” hat die 42-jährige Prostituierte Petra aus Heidelberg mit einigen Vorurteilen aufgeräumt. 

Ein stinknormaler Job

Petras Nachname ist nicht bekannt. Ihr Arbeitgeber, das “Eros Center Bienenstock” in Heidelberg bewirbt sie als eine von “20 bis 30 geilen Girls“. Die 42-Jährige hat sich bewusst für ein Bordell entschieden: “Laufhäuser gefallen mir besser als Strassenstriche“, sagte sie zu “Heidelberg24”.

“Für Petra ist Prostitution ein stinknormaler Job, eine Dienstleistung eben”, schreibt die Zeitung. Und dabei gehe es größtenteils nicht mal um Sex.  “Manchmal sei sie Masseurin oder Psychologin”, so die Lokalzeitung. 

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“Da kommen Männer zu mir, die wollen einfach nur reden und ich höre ihnen zu”, sagt Petra.

“Ein schlechtes Gewissen habe ich aber keins. Ich sag immer: Besser, die gehen ins Bordell und bezahlen, als dass sie sich ’ne Geliebte anschaffen und die Stress macht“, sagt sie im Hinblick auf betrügerische Ehemänner. “Klar gibt es die.”

“Im Job bin ich wie ein Roboter”

Zwar habe sie im Laufe der Jahre viele Kolleginnen getroffen, die an ihrem Beruf zerbrochen seien und aufhören müssen, aber Petra beträfe das nicht: 

“Im Job bin ich wie ein Roboter, lasse keinerlei Gefühle an mich ran. So muss dass auch sein, sonst geht man kaputt!“ 

Angefangen habe sie um die Jahrtausendwende in einem Laufhaus in der  Hamburger Herbertstraße. Damals arbeitete sie noch als Friseurin, doch die...

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