Prostitutions-Vorwurf: Dubioser Deal für Pats-Besitzer?

SPORT1
Kommt er doch unbescholten aus der Sache heraus?Seit Wochen laufen gegen Patriots-Besitzer Robert Kraft Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Förderung von Prostitution. Nun könnte ihm ein ungewöhnlicher Deal behilflich sein.Nach Informationen des Wall Street Journal bietet die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft in Florida dem Owner des Super-Bowl-Siegers einen Deal an. Die Anklage gegen den 77-Jährigen wird demnach fallen gelassen, wenn er zugibt, dass er bei einer Verhandlung vor Gericht schuldig gesprochen worden wäre. Zudem muss Kraft neben dem Schuldeingeständnis einen Bildungskurs zum Thema Prostitution besuchen. Der Deal gilt als äußerst ungewöhnlich.ANZEIGE: Jetzt NFL-Fanartikel von deinem Lieblingsteam kaufen - hier geht es zum Shop Förderung von Prostitution?Mitte Februar wurde bekannt, dass Kraft der Förderung von Prostitution beschuldigt wird. Am Tag des AFC Championship Games gegen die Kansas City Chiefs soll er im "Orchids of Asia Day Spa" in Florida innerhalb von 24 Stunden zweimal für sexuelle Aktivitäten bezahlt haben.Vorliegende Videoaufnahmen dokumentieren dies wohl zweifelsfrei. Problematisch war der Besuch Krafts im "Massagesalon" deshalb, weil die dort arbeitenden Frauen als Teil eines Schlepperrings festgehalten wurden. "Diese Mädchen sind von früh bis abends dort, können nicht gehen und müssen ständig sexuelle Dienstleistungen erbringen. Einige von ihnen mögen sagen, dass es ihnen gut geht, das tut es aber nicht", sagte ein in die Ermittlungen involvierter Polizeichef damals gegenüber ESPN. Kraft selbst dementiert jegliche Verwicklung in illegale Aktivitäten. Kraft-Reaktion noch unklarRechtsexperten hatten in letzter Zeit vermehrt Fragen zu den Untersuchungen gegen Kraft aufgeworfen. Als dieser eine Horde von Anwälten engagierte, wurde bereits vermutet, dass die Anklage gegen ihn möglicherweise nicht aufrecht erhalten wird.Ob Kraft dem Deal zustimmt, oder seinen Kampf gegen eine Verurteilung weiter mit den ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln fortsetzt, ist völlig unklar.

Kommt er doch unbescholten aus der Sache heraus?

Seit Wochen laufen gegen Patriots-Besitzer Robert Kraft Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Förderung von Prostitution. Nun könnte ihm ein ungewöhnlicher Deal behilflich sein.

Nach Informationen des Wall Street Journal bietet die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft in Florida dem Owner des Super-Bowl-Siegers einen Deal an. 


Die Anklage gegen den 77-Jährigen wird demnach fallen gelassen, wenn er zugibt, dass er bei einer Verhandlung vor Gericht schuldig gesprochen worden wäre. Zudem muss Kraft neben dem Schuldeingeständnis einen Bildungskurs zum Thema Prostitution besuchen. Der Deal gilt als äußerst ungewöhnlich.

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Förderung von Prostitution?

Mitte Februar wurde bekannt, dass Kraft der Förderung von Prostitution beschuldigt wird. Am Tag des AFC Championship Games gegen die Kansas City Chiefs soll er im "Orchids of Asia Day Spa" in Florida innerhalb von 24 Stunden zweimal für sexuelle Aktivitäten bezahlt haben.

Vorliegende Videoaufnahmen dokumentieren dies wohl zweifelsfrei. Problematisch war der Besuch Krafts im "Massagesalon" deshalb, weil die dort arbeitenden Frauen als Teil eines Schlepperrings festgehalten wurden. 


"Diese Mädchen sind von früh bis abends dort, können nicht gehen und müssen ständig sexuelle Dienstleistungen erbringen. Einige von ihnen mögen sagen, dass es ihnen gut geht, das tut es aber nicht", sagte ein in die Ermittlungen involvierter Polizeichef damals gegenüber ESPN

Kraft selbst dementiert jegliche Verwicklung in illegale Aktivitäten.

Kraft-Reaktion noch unklar

Rechtsexperten hatten in letzter Zeit vermehrt Fragen zu den Untersuchungen gegen Kraft aufgeworfen. Als dieser eine Horde von Anwälten engagierte, wurde bereits vermutet, dass die Anklage gegen ihn möglicherweise nicht aufrecht erhalten wird.

Ob Kraft dem Deal zustimmt, oder seinen Kampf gegen eine Verurteilung weiter mit den ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln fortsetzt, ist völlig unklar.