Prozess in Berlin: Mit 233 km/h über die A100 - Raser muss 5600 Euro zahlen

Berlin. 

  • Ein 25-Jähriger ist im August 2019 mit Tempo 233 über die A100 gerast. Erlaubt sind dort 80 km/h.
  • Ein Gericht verurteilte ihn jetzt zu 5600 Euro Geldstrafe.
  • Den Führerschein kann er frühestens in acht Monaten wieder beantragen.
  • Ein anderer Raser wurde auf der A100 gleich zweimal erwischt.
  • Ein 20-Jähriger rast mit Tempo 140 über die Stadtautobahn. Erlaubt sind 80. Er hat keinen Führerschein, seine Mutter, der das Auto gehört, saß daneben.
  • Am Sonntagabend rast dann ein 28-Jähriger mit 143 km/h über die A103 (Schöneberg-Zubringer). Der Polizei gibt er zunächst falsche Personalien an, weil er keinen Führerschein hat.

In Berlin ist das Urteil in einem Raser-Prozess gefallen. Der Fahrer eines 600 PS starken Autos war im August 2019 mit 233 Stundenkilometern über die Stadtautobahn A100 gebrettert. Erlaubt waren 80 km/h. Dabei überholte der 25-Jährige andere Fahrzeuge rechts, um an ihnen vorbei zu preschen.

Jetzt muss der Mann 5600 Euro Geldstrafe zahlen, darüber hinaus verliert er seinen Führerschein. Für die nächsten acht Monate darf der 25-Jährige auch keine neue Fahrerlaubnis beantragen.

Raser war mit Mietwagen unterwegs

Der Fahrer war mit seinem Boliden einer Zivilstreife am Autobahndreiecks Charlottenburg aufgefallen, als er in Richtung Seestraße an den Beamten vorbei raste. Den Fahndern gelang es ihn in Moabit zu stellen. Wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens beschlagnahmten die Einsatzkräfte den Führerschein und das Fahrzeug des Mannes, bei dem es sich um ...

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