Prozess gegen mutmaßliche Schleuserbande in Köln begonnen

Vor dem Kölner Landgericht hat am Montag der Prozess gegen eine mutmaßliche Schleuserbande begonnen. Die fünf Angeklagten sollen zwischen November 2019 und Oktober 2021 in 29 Fällen Iraker und Syrer nach Deutschland eingeschleust haben. Dafür hielten sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft "eine große Anzahl von originalen griechischen Aufenthaltsdokumenten und Reisepässen" bereit.

Im Gegenzug sollen die Angeklagten pro Schleusung 5000 bis 7000 Euro kassiert haben. Der Vorwurf lautet auf gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen. Für den Prozess sind weitere Verhandlungstage bis November eingesetzt.

hex/cfm