Prozess in Hamburg: Nach Attacke auf Muslimin: Wirrer Auftritt vor Gericht

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Iris S. soll Samanta A. geschubst, beleidigt, getreten, geschlagen haben – und das offenbar nur, weil diese einen Niqab trug, also einen Gesichtsschleier. Vor dem Amtsgericht Mitte soll der Fall nun aufgearbeitet werden. Doch bereits in den ersten Minuten der Verhandlung am Dienstag wird deutlich: Es gibt keinen kurzen Prozess. Die Angeklagte Iris S. (52) trägt weder Springerstiefel, noch rechtsradikale Tattoos. Sie wirkt eher, als habe sie soeben ihr Strickzeug weggelegt. Für ihre Aussage steht S. umständlich auf und richtet ihren Wollschal: „Die Geschichte ist frei erfunden“, sagt S. bestimmt. Und ergänzt: „Mein Verteidiger ist nicht auf meiner Seite.“ Prozess in Hamburg: Angeklagte weist Schuld von sich...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo