Prozess um MOPO-Brandstiftung: Die Anklagten schrieben: „Wir fackeln die Bude ab“

Mehr als zwei Jahre danach zeigten nur zwei Täter wirkliche Reue.

Fortsetzung im Prozess gegen die vier MOPO-Brandstifter: Nach seinen drei Mitangeklagten legte soeben auch Mustafa S. (22) ein Geständnis ab. Er ist der erste, der den Ärger über den Abdruck der Mohammed-Karikaturen als Tatmotiv einräumt.

Drahtzieher der Anschläge vom Januar 2015 auf das Verlagshaus und zuvor auf die Max-Brauer-Schule sei Florent, genannt „Bilal“, gewesen. Der 17-Jährige aus St. Pauli hatte sich kurz nach den Brandattacken dem IS angeschlossen und war 2016 in Syrien gefallen.

Bilal war mit 14 zum Islam konvertiert, bewegte sich in salafistischen Kreisen und hatte ab 2014 eine Gruppe junger Anhänger um sich geschart: „Er wollte uns zu guten Muslimen machen“, so Mustafa S..

In der Chatgruppe „Ein Muslim ein Wort“ wurden die Anschlagspläne auf die Schule und die Mopo besprochen: „Bilal hatte das mit den Mohammed-Karikaturen in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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