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Prozess um Mord an schlafendem Ehemann mit Messern und Hämmern in Hanau begonnen

Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein Prozess um einen Mord an einem schlafenden Ehemann mit mehreren Messern und Hämmern begonnen. Angeklagt ist eine 1944 geborene Frau. (INA FASSBENDER)
Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein Prozess um einen Mord an einem schlafenden Ehemann mit mehreren Messern und Hämmern begonnen. Angeklagt ist eine 1944 geborene Frau. (INA FASSBENDER)

Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat am Freitag ein Prozess um einen Mord an einem schlafenden Ehemann mit mehreren Messern und Hämmern begonnen. Angeklagt ist eine 1944 geborene Frau. Sie soll ihren Mann im Mai im gemeinsamen Wohnhaus in Hasselroth mit mehreren Brot- und Küchenmessern attackiert haben.

Zudem soll sie einen anderthalb Kilogramm schweren Hammer und zwei jeweils 200 Gramm schwere Schlosserhämmer benutzt haben. Der schlafende Ehemann habe nicht mit einem Angriff gerechnet. Dies soll die Frau ausgenutzt haben und ihm zunächst mit den Hämmern auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend habe sie ihm mit den Messern in den Hals und in die Brust geschnitten. Der Mann erlitt 15 Verletzungen durch stumpfe Gewalt, zwei Stichverletzungen an der Brust sowie mehrere Schnittverletzungen an Hals und Händen. Ein Durchstich an der rechten Lunge führte zum Einatmen von Blut, woran der Mann schließlich starb. Bis Ende Februar wurden noch sechs weitere Verhandlungstermine angesetzt.

ald/cfm