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Prozess um Schießerei zwischen Rockern und Clanmitgliedern in Duisburg begonnen

Vor dem Landgericht Duisburg hat ein Prozess um eine Schießerei zwischen Rockern und Clanmitgliedern mit vier Verletzten begonnen. Angeklagt sind zwei Männer, die jeweils einem anderen Lager angehören sollen. (INA FASSBENDER)
Vor dem Landgericht Duisburg hat ein Prozess um eine Schießerei zwischen Rockern und Clanmitgliedern mit vier Verletzten begonnen. Angeklagt sind zwei Männer, die jeweils einem anderen Lager angehören sollen. (INA FASSBENDER)

Vor dem Landgericht Duisburg hat am Mittwoch ein Prozess um eine Schießerei zwischen Rockern und Clanmitgliedern mit vier Verletzten begonnen. Angeklagt sind zwei Männer, die jeweils einem anderen Lager angehören sollen. Ihnen werden unter anderem versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen Teil einer Auseinandersetzung gewesen sein, in die mehr als hundert Menschen involviert waren.

Zu dem Vorfall kam es laut Anklage Anfang Mai 2022 auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg. Hintergrund soll eine Fehde zwischen den Hells Angels und dem Clan gewesen sein. Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, mit Waffen auf ihre jeweiligen Kontrahenten geschossen zu haben. Insgesamt sollen sie 16 Schüsse abgegeben haben. Vier Menschen wurden verletzt.

Bereits kurz nach den Tumulten wurden nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums 15 Menschen festgenommen. Die beiden nun angeklagten 39-Jährigen wurden im vergangenen Mai festgenommen, rund ein Jahr nach der Tat.

Wenige Tage später wurden bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Tat zahlreiche Waffen beschlagnahmt. Darunter befanden sich unter anderem zwölf Messer, drei Macheten und zwei Schwerter.

Das Gericht setzte 16 weitere Verhandlungstermine bis Anfang Juli an. In dem Komplex wird noch gegen dutzende weitere mutmaßlich Beteiligte ermittelt.

ald/cfm