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Prozess wegen Überweisungen für den Islamischen Staat in Berlin begonnen

Vor dem Berliner Kammergericht hat ein Prozess gegen einen 25-Jährigen begonnen, der für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Überweisungen getätigt haben soll. Der Vorwurf lautet auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland. (Odd ANDERSEN)
Vor dem Berliner Kammergericht hat ein Prozess gegen einen 25-Jährigen begonnen, der für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Überweisungen getätigt haben soll. Der Vorwurf lautet auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland. (Odd ANDERSEN)

Vor dem Berliner Kammergericht hat am Dienstag ein Prozess gegen einen 25-Jährigen begonnen, der für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) Überweisungen getätigt haben soll. Joshua S. war laut Anklage Mitglied des inzwischen verbotenen salafistischen Vereins Jama’atu Berlin. Er soll anlässlich von Sammlungskampangen für den IS elfmal Geld überwiesen haben.

Die insgesamt 218 Euro sollen an zwei andere Menschen gegangen sein, die es nach Syrien weitergeleitet haben sollen. Der Angeklagte soll bei den Überweisungen jeweils verklausulierte oder falsche Verwendungszwecke angegeben haben.

Am Dienstag wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Vorwurf lautet auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Das Kammergericht setzte 14 Verhandlungstage bis Ende April an.

smb/cfm