Prozessauftakt in München - Passanten überfahren: Taxler gesteht Auto-Attacke

John Schneider

In Schwabing überfährt ein Taxifahrer einen Fußgänger. Laut Anklage mit der Absicht zu töten – der erste Prozesstag.

München - Was ihn da geritten hat, kann Martin S. (59) nicht sagen. Der Taxler und gelernte Speditionskaufmann ist in seinem Leben nie straffällig geworden. An diesem 28. August 2016 sei auch nichts Besonderes vorgefallen – und doch rastete er komplett aus, als es ein Mann am späten Abend auf der Altschwabinger Franzstraße wagte, gegen eine Scheibe seines Taxis zu schlagen.  Der Fußgänger wollte so erreichen, dass der Taxler in der engen Straße langsamer fährt.

Der Faher hielt an, setzte seine Mercedes E-Klasse zurück, und hielt dann mit quietschenden Reifen und aufheulendem Motor voll auf den jungen Scheibenklopfer zu. Der 26-Jährige hatte keine Chance. Er wurde von dem Taxi erfasst und auf die Motorhaube geschleudert. Dann fiel er auf die Straße und wurde von dem Wagen überfahren.

Der Fahrer hat sich damit nach Überzeugung von Staatsanwalt Laurent Lafleur des versuchten Mordes schuldig gemacht.
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