Prozess nach spektakulärem Überfall auf Geldtransporter in der Schweiz verschoben

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Justitia (AFP/INA FASSBENDER)

Viereinhalb Jahre nach einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter in der Schweiz ist der Prozess gegen sechs mutmaßliche Beteiligte in Frankreich verschoben worden. Einer der Angeklagten sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte dessen Anwalt am Montag in Lyon mit. Der Prozess wurde daher auf Juni 2022 verschoben.

Sechs Männer, die aus der Region um Lyon im Südosten Frankreichs stammen, sind angeklagt, im Mai 2017 einen Geldtransporter im Schweizer Kanton Waadt mit Waffen überfallen und dabei Banknoten, Goldbarren und Edelsteine im Wert von 40 Millionen Schweizer Franken (mehr als 38 Millionen Euro) erbeutet zu haben.

Die französische Polizei hatte die Bande nur wenige Stunden später mitsamt ihrer Beute festgenommen. Die Männer müssen sich nun wegen organisierten bewaffneten Raubs, Entführung und Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten. In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Überfälle auf Geldtransporte in der Schweiz gegeben, hinter denen kriminelle Banden aus der Region Lyon stecken sollen.

kol/mid

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