PSA-Chef bekräftigt Job- und Standortgarantien für Opel

Der französische PSA-Konzern hält an seiner Zusage fest, beim Kauf von Opel auch die bestehenden Job- und Standortgarantien zu übernehmen

Der französische PSA-Konzern hält an seiner Zusage fest, beim Kauf von Opel auch die bestehenden Job- und Standortgarantien zu übernehmen. Die bisherige GM-Tochter mit den Marken Opel und Vauxhall werde außerdem "als einheitliches Unternehmen mit unabhängigen Marken" im PSA-Konzern fortgeführt, hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Spitzengespräch zwischen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) mit PSA-Chef Carlos Tavares und Arbeitnehmervertretern in Berlin.

An den Gesprächen zum Stand der Übernahme nahmen auch die Regierungschefs von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Malu Dreyer (SPD) und Bodo Ramelow (Linke), Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sowie Gewerkschafts- und Betriebsratsvertreter von Opel teil. Alle Seiten verständigten sich der Erklärung zufolge auf einen transparenten Dialog. Zypries lobte Tavares' Zusage, "alle tariflichen Vereinbarungen zu respektieren und fortzuführen".

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann forderte von PSA, gemeinsam mit GM die nötigen Voraussetzungen für die Fortführung der bestehenden Tarifverträge zu schaffen. PSA gibt mit seiner Zusage eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2018. Bei den Opel-Mitarbeitern gibt es jedoch Sorgen darüber, was danach geschieht.

Der französische Autobauer zahlt 1,3 Milliarden Euro an den US-Konzern General Motors (GM), um dessen Europatöchter Opel und Vauxhall zu übernehmen. Opel und Vauxhall haben zusammen rund 40.000 Mitarbeiter, rund 18.000 davon arbeiten für Opel in Deutschland.

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