Psy entschuldigt sich für antiamerikanischen Auftritt

Erfinder des "Gangnam Style" verunglimpfte US-Militärs

Kurz vor seinem Auftritt in einer US-Show hat sich der südkoreanische Rapper Psy für einen antiamerikanischen Auftritt vor zehn Jahren entschuldigt. Es tue ihm leid, dass er mit seinen Worten verletzt habe, teilte der 34-Jährige mit. Der Sänger, der derzeit die Charts mit seinem Song "Gangnam Style" stürmt, hatte 2002 aus Protest gegen die US-Militärpräsenz in Südkorea auf der Bühne ein Modell eines US-Panzers zerschmettert.

Zwei Jahre später hatte er bei der Performance eines Songs mitgewirkt, in dem dazu aufgerufen wird, "die Yankees, die irakische Gefangene quälen", zu töten. Die Aktionen seien Teil einer "tief emotionalen Reaktion" auf den Krieg im Irak und den Tod zweier südkoreanischer Schulmädchen durch einen US-Panzer gewesen, erklärte Psy. Er hoffe, dass die Menschen in den USA seine Entschuldigung akzeptieren könnten.

Der Rapper soll demnächst bei der jährlichen TV-Show "Christmas in Washington" auftreten, zu der auch Präsident Barack Obama und seine Familie erwartet werden. Das Musikvideo "Gangnam Style" mit der kultigen Tanzchoreografie im Reitstil ist mit mehr als 906 Millionen Klicks das meistgesehene Video auf dem Internetportal YouTube.

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