Pulitzer-Preis für Sklaverei-Roman von Colson Whitehead

Nach dem National Book Award der USA hat Colson Whitehead jetzt auch den Pulitzer-Preis gewonnen. Foto: Rolf Vennenbernd

Der US-Autor Colson Whitehead hat für seinen von der Kritik gefeierten Sklaverei-Roman «The Underground Railroad» den Pulitzer-Preis gewonnen.

Whitehead, der für das Buch im vergangenen Jahr bereits den National Book Award der USA erhalten hatte, werde mit dem Preis in der Kategorie Belletristik geehrt, teilten die Veranstalter am Montag in New York mit. In der Kategorie Sachbuch gewann Matthew Desmond mit dem Werk «Evicted: Poverty and Profit in the American City» über Zwangsräumungen in den USA.

Lynn Nottage wurde für «Sweat» in der Kategorie Schauspiel geehrt, Tyehimba Jess für «Olio» in der Kategorie Poesie und Du Yun in der Musik-Kategorie für das Opern-Werk «Angel's Bone». In der Kategorie Geschichte gewann Heather Ann Thompson mit dem Buch «Blood in the Water: The Attica Prison Uprising of 1971 and Its Legacy». Hisham Matar wurde in der Kategorie (Auto-)Biografie für «The Return: Fathers, Sons and the Land in Between» geehrt.

Die Pulitzer-Preise, die in diesem Jahr bereits zum 101. Mal vergeben werden, gelten als die bedeutendsten Auszeichnungen im Journalismus. Sie werden aber auch in sieben anderen Kategorien vergeben.

Pulitzer-Preis

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