Pulsierender Kunstmarkt: Werke von Gerhard Richter bis Kennedy Yanko auf der ART Basel

Die ART Basel ist eröffnet. In diesem Jahr knüpft die Kunstszene große Erwartungen an die berühmte Kunstmesse. Wegen der Pandemie gab es 2020 nur eine online-Ausgabe, ein Jahr später wurde das Ereignis auf den Monat September verschoben. Dieses Jahr wird mit Umsätzen wie in Zeiten vor der Pandemie gerechnet.

Kunstmarkt im Aufbruch

Fast 300 Galerien und 4.000 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt sind anwesend: Neben Werken bekannter Größen wie der französisch-US-amerikanischen Bildhauerin Louise Bourgeois und dem deutschen Künstler Gerhard Richter werden auch jüngere Talente ausgestellt - wie der Brite Thomas J. Proice und die US-Amerikaner Theaster Gates und Kennedy Yanko.

Auf dem Programm stand auch ein Konzert der russischen Band Pussy Riot, dessen Erlös an ein ukrainisches Kinderkrankenhaus geht.

Kunst fürs Konto

Experten glauben, dass vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und einer straffen Geldpolitik, um die Inflation zu einzudämmen, Kunst in diesem Jahr wieder zu einem sicheren Hafen für Geldanleger wird.

Menschen, die sehr stark an der Börse investieren, müssen Kunst kaufen.

Die Kunstexpertin Lisa Schiff sagt, "Menschen, die sehr stark an der Börse investieren, müssen Kunst kaufen. Sie wollen jetzt nicht verkaufen, da sie Verluste machen würden. Trotz allem hat dieses ständige Gerede von einer steigenden Inflation, die sich derzeit abspielt, die Kunstkäufe nicht gebremst. Und ich denke, dass die Globalisierung jetzt eine so große Gruppe von Sammlerinnen und Sammlern hervorgebracht hat, dass selbst wenn einige sich zurückhalten, andere investieren werden."

Nach zwei Tagen, die ausschließlich für Sammler reserviert sind, können Kunstfans die ART Basel von Donnerstag bis Sonntag besuchen. Hinzu kommen weitere zahlreiche künstlerische Events in der Rheinmetropole: So ehrt die Fondation Beyerler ukrainische Künstlerinnen und Künstler.

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