Pumper und Musiker: Rummelsnuff hat ein Buch geschrieben

Rummelsnuff zeigt gerne seine Muckis. Foto: Monika Skolimowska

Mit seinen Muskelbergen hütete er jahrelang die Tür des Berliner Clubs Berghain, genauer gesagt die Tür des Herrenbereichs. Das Pumpen, damals «Kulturistik» genannt, hat er schon zu DDR-Zeiten entdeckt - das sieht man dem Musiker Roger Baptist alias Rummelsnuff (50) heute noch an.

Hinter der Popeye-Fassade steckt noch einiges mehr, wie in seiner Autobiografie zu lesen ist. Da geht es etwa um seine Kindheit in einer ostdeutschen Musikerfamilie, die rebellischen Teenagerjahre, Szene-Bands mit kuriosen Namen, Drogen-Kekse, seine Autos, Konflikte mit den Ordnungshütern und das erste Soloalbum als Rummelsnuff im Jahr 2008.

Wie seine «derbe Strommusik» und seine elektronischen Seemannslieder klingen, zeigt er bei Konzerten und Lesungen. Ein Held seiner Kindheit ist übrigens der DDR-Winnetou Gojko Mitic. Rummelsnuff schwärmt: «Was für ein Held, immer bei den Guten! Und Gojko muss fast nie Oberbekleidung tragen.»

Website Rummelsnuff

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