Pure Eleganz: Diese Boeing 747 ist ein fliegender Palast

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Wer es im Flugzeug etwas luxuriöser und bequemer haben will, bucht business class. Manchen Kunden reichen weder die gehobene Klasse in Passagierflugzeugen noch ein Privatjet. Einer von ihnen ist ein unbekannter Geschäftsmann, der sich einen Jumbo Jet von Boeing zu einem fliegenden Palast umbauen ließ.

Für den Luxusflieger Boeing BBJ 747-8 stand die Business-Variante des Jumbo Jets 747 Pate. (Bild: ddp images)

Für manche Flugpassagiere darf es etwas mehr sein, als von A nach B zu fliegen. Wer es sich leisten kann, bucht die business class in einem Passagierflugzeug. Die "sehr wichtigen Personen", die V.I.P. also benutzen schon mal Privatjets. Und die besonders gut betuchten unter den Reichen leisten sich einen Jumbo-Jet des US-amerikanischen Luftfahrtunternehmens Boeing. Einer von der letzten Sorte ist ein unbekannter Geschäftsmann, dessen Boeing-Privatjet ein Pariser Designerbüro in eine fliegenden Villa verwandelt hat.

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Das Fundament für das Design des Boeing BBJ 747-8 ist ein Business Jet des US-Flugzeugherstellers Boeing. Die Flieger aus der Business-Linie haben jeweils ein Passagierflugzeug des US-Konzerns als Grundlage, angefangen mit einer 737-Maschine bis zum Jumbo Jet 747. Welcher Flieger in BBJ 747-8 steckt, verdeutlicht schon der Name. Zu den Kunden der Business-Jets gehören die, die es sich leisten können und solche, die es sich leisten müssen: von millionen- und milliardenschwere Geschäftsmännern bis zu wichtigen Staatsoberhäuptern.

Privatjets für die besonderen Wünsche

In den USA fertigt Boeing Medienberichten zufolge gerade eine Maschine für den US-Präsidenten Donald Trump an, die als Ersatzflugzeug für die Air Force One herhalten soll. Überhaupt gehört die US Air Force zu den wichtigsten Abnehmern der Boeing Business Jets. Vom Militär entsprechend umgewandelt und auch sicherheitstechnisch aufgerüstet, dienen die Maschinen als Transportmittel für politisch gewichtige Staatsbeamte.

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Staatstragend ist der Flieger, der hier gemeint ist, nicht. Einer der luxuriösesten BBJ soll sich vielmehr im Privatgebrauch eines Unternehmers aus dem Mittleren Osten befinden. Der Name des Kunden ist nicht bekannt, sein erlesener Geschmack ist indes dokumentiert – und zwar auf der Webseite des für das Innendesign des Fliegers verantwortlichen Büros Cabinet Alberto Pinto.

Elegant und praktisch

Die renommierte Firma des 2012 verstorbenen Pariser Innenarchitekten und Fotografen Alberto Pinto wurde einmal mehr ihrem Ruf gerecht. Das Designerbüro, das heute von Pintos Schwester Linda Pinto geleitet wird, durfte für die Umsetzung der Wünsche ihres Kunden offenbar aus dem Vollen schöpfen. Der Luxus verteilt sich im Interieur des Palastes der Lüfte auf zwei Etagen. Zum Einsatz kamen in den Schlaf-, Bade-, Wohn- und Arbeitszimmern die edelsten Materialien. Es dominieren helle bis warme Farben, von Weiß bis Gelb, von Beige bis Hell- und Dunkelbraun.

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Angeblich vier Jahre lang durften die Designer um Linda Pinto ihre Kreativität an dem Luxusjet ausleben. Zu beachten hatten sie angeblich nur eine einzige Vorgabe des Auftraggebers. Die luxuriöse Ausstattung musste zugleich simpel und praktisch sein.

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