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Putin: Sanktionen sind schuld an Lebensmittelkrise

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einem Telefonat mit dem deutschen Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Ukraine beschuldigt, Friedensverhandlungen zu blockieren. Die russische Seite sei willens, den Dialog wieder aufzunehmen hieß es in einer Mitteilung des Kreml.

Zudem sei man bereit, Möglichkeiten zu erörtern, um den Getreideexport aus Mariupol wieder zu ermöglichen. Schuld an den Problemen auf dem Lebensmittelmarkt seien die anti-russischen Sanktionen des Westens, so Moskau weiter.

Unterdessen wurde der Betrieb am Hafen von Mariupol nach einer Minenräumung durch die russische Armee laut russischen Angaben wieder aufgenommen. Ein Handelsschiff, dass das russische Rostow-am-Don beliefern soll, werde in Mariupol beladen, so ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Laut der ukrainischen Marine wird der zivile Schiffsverkehr im Schwarzen und Asowschen Meer weiter durch russische Schiffe blockiert. Zudem könnten Schiffsrouten nur dann sicher sein, wenn sie durch multilaterale Abkommen zustande kämen.

Über die Schwarzmeerhäfen wird 80 bis 90 Prozent des ukrainischen Getreides exportiert.

Landwirte fordern die Öffnung der Häfen, ohne die der Großteil des Exports nicht funktioniere. "Wir müssen die Russen rausschmeißen und die Häfen im Schwarzen Meer wieder öffnen, damit wir wieder unsere Arbeit machen können", so Kees Huizinga, Bauer in der Zentralukraine. "Der Export per Straße oder per Zug ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Über die Schwarzmeerhäfen wird 80 bis 90 Prozent des ukrainischen Getreides exportiert."

Etwa 30 Prozent der ukrainischen Anbauflächen werden derzeit nicht bestellt. Laut UN sind 17 Prozent der Preissteigerung für Getreide auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen.

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