PV-Anlage kaufen - Was kostet eine Solaranlage? Firma nennt Ihre Preise

Bei zolar kann man nicht nur Solaranlagen kaufen, das Unternehmen baut sie auch auf.<span class="copyright">zolar</span>
Bei zolar kann man nicht nur Solaranlagen kaufen, das Unternehmen baut sie auch auf.zolar

Was Solaranlagen kosten, verraten Solar-Firmen nur ungern. Erst möchten sie Interessenten in ein Verkaufsgespräch ziehen und ein individuelles Angebot erstellen. Die Firma zolar durchbricht dieses ungeschriebene Gesetz und hat Preis-Pakete zusammengestellt. Zudem gibt der PV-Anbieter diesen Monat auf alle Solaranlagen einen Rabatt.

Jedes Produkt und jede Dienstleistung hat seinen Preis und in der Regel gibt der Verkäufer ihn auch immer gleich an. Woher soll der Käufer sonst wissen, ob es sich für ihn lohnt? Solaranlagen-Anbieter sind da aber zurückhaltender. Ihre Verkaufsstrategie: Erst den Kunden in ein Beratungsgespräch reinholen, ein individuelles Angebot zusammenstellen und zum Schluss den Preis nennen. Schwierig für alle, die sich erstmal über die aktuelle Preislage informieren und nicht gleich in ein Verkaufsgespräch hineingezogen werden möchten. Eine erste gute Übersicht bietet daher die Photovoltaik-Datenbank vom EFAHRER. Die Redaktion befragt nämlich regelmäßig Photovoltaik-Firmen nach ihren Durchschnittspreisen und veröffentlichen sie dort. Um die Preise vergleichen zu können, gelten sie immer für eine 10 Kilowatt Solaranlage mit 10 kWh Speicher – die durchschnittliche Größe in Deutschland.

Doch was, wenn ich eine größere oder kleinere Anlage benötige? Was kosten sie? Um diese Frage zu beantworten, hat der Photovoltaik-Anbieter zolar – der zweitplatzierte im EFAHRER Photovoltaik-Anbieter-Test – erstmals detailliertere Preise für verschiedene Anlagengrößen veröffentlicht. Zudem bietet das Berliner Unternehmen bis zum 31.7.2024 Rabatte auf alle Pakete sowie eine Ratenzahlung ab 68 Euro im Monat an.

zolar bietet vier unterschiedliche Solar-Pakete an, die sich hauptsächlich in der Anzahl der Solarmodule unterscheiden. Optional können alle Anlagen mit einem 9,5 Kilowattstunden Stromspeicher ausgestattet werden. Hier sind die Preise:

 

Anlagenpaket

Speicher

Alter Preis

Rabatt

Preis inkl. Rabatt

Link

XS

NEIN

8.900 €

445 €

8.455 €

  Zum Angebot

XS

JA

14.099 €

705 €

13.394 €

Zum Angebot

S

NEIN

12.846 €

642 €

12.204 €

Zum Angebot

S

JA

18.046 €

902 €

17.144 €

Zum Angebot

M

NEIN

17.210 €

861 €

16.350 €

Zum Angebot

M

JA

22.410 €

1.121 €

21.290 €

Zum Angebot

L

NEIN

26.626 €

1.331 €

25.295 €

Zum Angebot

L

JA

31.825 €

1.591 €

30.234 €

Zum Angebot

 

Diese Preise machen zolar wettbewerbsfähig. Zum Vergleich: 1KOMMA5°, der Testsieger des EFAHRER Photovoltaik-Anbieter-Tests, verlangt etwa 25.900 Euro für eine 10-kW-Anlage mit Speicher, während der Drittplatzierte, Klarsolar, etwa 18.500 Euro für 10 Kilowatt inklusive Speicher verlangt.

 

 

Die Solar-Komponenten im Detail

Alle Solar-Pakete von zolar nutzen dieselben Komponenten, was sie gut vergleichbar macht. Zum Einsatz kommen Trina Solar Vertex S+ Module, die mit 445 Wattpeak mehr Leistung als Standard-Module (405 bis 420 Wp) bieten. Sie haben einen Wirkungsgrad von 22,3 Prozent und eine Leistungsgarantie von 30 Jahren. Nach dieser Zeit sollen sie noch 87,4 Prozent der ursprünglichen Leistung erbringen, was über dem Durchschnitt von 80 Prozent liegt. Die Module bestehen aus einer Glas-Glas-Bauweise, was sie langlebiger macht, jedoch auch etwa 5 Kilogramm schwerer. Zudem fangen sie auch auf der Rückseite Streulicht ein und produzieren so mehr Strom als gängige monofaziale Module, auch wenn die Leistungssteigerung nur wenige Prozentpunkte beträgt.

Als Wechselrichter verwendet zolar Modelle von Sungrow, einem führenden Hersteller von Wechselrichtern und Speichern seit 1997. Das Modell hängt von der Anzahl der Solarmodule ab. Beim Paket S mit 20 Modulen kommt beispielsweise der Sungrow SH8.0RT Hybrid-Wechselrichter zum Einsatz, der über einen dreiphasigen Ersatzstromausgang, einen Hochvolt-Batterie-Anschluss und zwei unabhängige MPP-Tracker verfügt.

Wer einen Speicher benötigt, erhält von zolar den Sungrow SBR096 mit einer Kapazität von 9,6 Kilowattstunden – unabhängig vom gewählten Paket. Diese Kapazität ist durchschnittlich und für die meisten Anlagen ausreichend. Speicher sind die teuersten Komponenten einer Solaranlage, daher sollte man nicht zu viel Kapazität kaufen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Der Sungrow Speicher lässt sich modular auf bis zu 25,6 kWh erweitern und nutzt die sichere Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie, die eine Entladung bis zu 100 Prozent ermöglicht.